Gasblasen


Castortransporte ein „Schützenfest“

(Gartow, 15.11.2011) Die Jacke stramm, das Mundwerk lose: Bürgermeister Schröder vergleicht die Proteste gegen die Atommülltransporte nach Gorleben mit einem "Schützenfest". Alles nur Volksbelustigung für die Atomkraftgegner.
Massive Prachtenfaltung: Schütze Schröder (Kreis) Die jüngst gemessenen unerwartet hohen radioaktiven Emissionen des Zwischenlagers beunruhigen das beleibte Gemeindeoberhaupt nicht: Schröder will den Atommüll und ein Atommüllendlager im Salzstock, wie er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd sagte. Der Atommüll-Verträge bringen der Samtgemeinde Gartow, zu der auch das Dorf Gorleben gehört, 830.000 Euro jährlich ein. Einer Kreisreform, die Gartow mit den anderen Gemeinden des Landkreises Lüchow-Dannenberg zusammengelegt hätte und dadurch Verwaltungsausgaben einsparen sollte, hat Schröder sich immer vehement widersetzt. Er betrachtet die Gorleben-Gelder nicht als „Schmiergelder“, und dass seine Gemeinde als einzige des Landkreis schuldenfrei ist, als Ergebnis einer soliden Haushaltspolitik. Auf den Bürgermeister und seine Kumpane kann die Atomlobby nach wie vor zählen. Aber im Samtgemeinderat haben die Atomfreunde nach den letzten Kommunalwahlen nur deshalb noch eine Mehrheit, weil der Samtgemeindebürgermeister volles Stimmrecht hat. Seine Amtszeit endet 2014. (Der ganze dapd-Artikel hier)