Die Protestaktionen gegen die Atommülltransporte im November 2008 zeigen: Der Widerstand ist enorm gewachsen. Unser Anliegen wird öffentlich als berechtigt akzeptiert – und zu unserer großen Freude machen es sich immer mehr junge Menschen zu eigen.
Die desaströsen Vorgänge in den Atommüllager Morsleben und im "Vorzeige-Endlager" Asse haben deutlich und mit der schlagenden Beweiskraft des Faktischen gezeigt, dass wir endlich einen verantwortungsvollen Umgang mit Atomenergie und Atommüll brauchen.
Wir fordern, die Suche nach einem Endlager neu zu beginnen. In einem offenen Verfahren müssen mehrere mögliche Endlagerstandorte miteinander verglichen werden, nach internationalen Standards und Eignungskriterien – und mit Beteiligung der Bevölkerung.
Vor allem fordern wir den sofortigen Atomausstieg, um die Produktion weiteren hochgefährlichen Atommülls endlich zu beenden. Das gebietet unsere Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen, die diese schwere Hypothek von unserer Generation übernehmen müssen.
Im nächsten Bundestagswahlkampf 2009 werden wir diese Forderungen erneut zu einem öffentlich diskutierten Thema machen. Eine weitere Verzögerung und Verschleppung des Atommüll-Problems, wie sie seit Jahren durch CDU und SPD stattfindet, werden wir nicht akzeptieren.

November 2008, auf der Atommüll-Transportstrecke: Acht Menschen ketten sich in Betonblocken fest und fordern ein Gespräch mit einem Regierungsvertreter über das ungelöste Atommüll-Problem
Widerstand kostet Geld!
Die Bäuerliche Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg bittet um Spenden.
Spendenkonto: 42 008 904, KSK Lüchow (258 501 10)
Wir können leider keine Spendenquittungen ausstellen, möchten uns aber trotzdem bei den SpenderInnen bedanken. Aus Datenschutzgründen bekommen wir die Anschrift aber nur, wenn Sie Namen und Adresse auf dem Überweisungsträger mit angeben.