Kompromisslos überparteilich
Die Bäuerliche Notgemeinschaft ist in erster Linie ein Aktionsbündnis. Wir haben keine Mitgliederausweise, keinen Vorstand, keinen Beirat.
Unser zentrales Anliegen ist der Kampf gegen die Atomanlagen, wo immer sie auch stehen. Vor allem gegen das Atommüllzentrum im Forst von Gorleben, mit seinem Zwischenlager für die heissen Castoren mit dem Atommüll, der Pilotkonditionierungsanlage, in dem er später verpackt werden soll, und dem Endlagerbauwerk im Salzstock Gorleben.
Im Widerstand gegen die Atomlobby sind sich alle einig, die zur Notgemeinschaft gehören, egal ob konventioneller Landwirt oder Biobäuerin.
Später ist auch noch ein zweites Ziel dazugekommen: Lüchow-Dannenberg als Region zur erhalten, in der die Landwirtschaft ohne Gentechnik auskommt.
Die Notgemeinschaft beschränkt sich inhaltlich bewusst auf die beiden Themen Atomenergie und Gentechnik.
Die meisten von uns sehen es nicht als die Aufgabe der Notgemeinschaft an, politische Grundsatzdiskussionen zu führen. Sie wollen in ihrer knappen Zeit ihren Protest möglichst wirkungsvoll zum Ausdruck bringen – zusammen mit ihren Kolleg/innen.
Denn eines eint sie: Sie können ihre Äcker nicht zusammenrollen, in Umzugskisten packen und woanders einen neuen Hof aufmachen. Sie denken immer daran, dass die nächsten Generationen ihren Hof weiterführen können.
Der Salzstock Gorleben ist für jegliche Lagerung von Atommüll ungeeignet.
Für uns kommt nur eine scharf überwachte, jederzeit rückholbare Lagerung mit optimalen Sicherheitsvorkehrungen in Betracht.
Wir wollen die sofortige Einstellung aller Arbeiten am Endlagerbau Gorleben.
Wir fordern die sofortige und geordnete Stilllegung aller Atomkraftwerke.
Hier finden Sie ausführlichere Informationen:
„Forum Endlager-Dialog“
Laufzeiten-Verlängerung
Pressefreiheit
Gentechnik
Aufruf Castor 2010
