Aufruf

Rote Karte für die Atomkraft!


Statt endlich abzuschalten wollen die Energiekoozeme RWE, EON, Vattenfall und EnBW ihre Atomkraftwerke noch jahre- und
jahrzehntelang weiter betreiben und täglich eine Million Euro f
ür jedes Atomkraftwerk extra kassieren. Der Regierung und den Konzernen
geht es nur um eins: Profile auf Kosten der Sicherheil. Doch jedes Atomkraftwerk ist eine Zeitbombe, und jedes Quäntchen Atomm
üll, das
beim Weiterbetrieb anfällt, ist ein Gramm zu viel. Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf Dinosauriertechnologien
gesetzt - oder umgehend und konsequent auf Emeuerbare Energien umgestiegen? Die Alternativen sind längst da, man muss sie nur
durchsetzen. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien - im Gleichklang mit Energiesparen und Energieeffizienz!

Atommüllberge ohne Ende
Weltweit gibt es kein Endlager f
ür hochradioaktive Abfälle. Das hat einen einfachen Grund: das Teufelszeug ist hochgiftig und muss für eine
Milliooen Jahre sicher von der Biosphäre abgeschlossen werden. Ein Ding der Unmöglichkeit. Wie schnell die Endlagerpläne platzen,
zeigen die havarierten Atomm
ülllager Asse 11 und Morsleben. Die Asse säuft ab und Mersleben stürzt ein. Nicht 30.000 Generationen
Sicherheit, nur eine Generation Unsicherheit reichte, um das Märchen vom sicheren Endlager zu entlarven. Wir fordern Konsequenzen:
hört sofort auf, Atomm
üll zu produzieren, ihr könnt mit dem vorhandenen schon jetzt nicht umgehen!

Mit Gorleben kommen sie nicht durch!
Demokratie endet, wo es um Atomm
üll geht: In Gorleben wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Beteiligungsrechte der
Allgemeinheit ab dem 1. Oktober 201 0 die "untertägige Erkundung" wieder aufgenommen – das heißt, dass der Schwarzbau Gorleben so
vollendet werden soll. Der Salzstock in Gerieben, das wissen wir, ist wegen seines Grundwasserkontakts und der nahen Gasfelder als
Endlager völlig ungeeignet. Die Standortentscheidung in den 70er Jahren war nie geologisch begr
ündet, Gorleben wurde
alternativlos und willk
ürlich politisch ausgewählt. Erkundung bis zur Fertigstellung? Nicht mit uns!

Atomtransporte kreuz und quer

Wenn im November der nächste Castorkonvoi aus La Hague nach Gorleben rollt, dann wird nur vorgetäuscht, in der Atomm
üllentsorgung
bewege sich etwas. Denn der Atomm
üll wird nur von A nach B gekarrt und in luftigen Hallen abgestellt. Ob Ahaus, Greifswald, Gorleben:
Atomtransporte sind ein Risiko, das wir nicht hinnehmen können.

Auf ins Wendland!
Stimmen wir ab, mit Händen und F
üssen, wenn der nächste Castor ins Wendland rollt: Der Atomkraft die Rote Karte. Leistet Widerstand
gegen die Atomkraft im Land. Mit Gorleben kommen sie nicht durch.

Castor stopp, Atomausstieg sofort!



Erstunterzeichner: Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Bäuerliche Notgemeinschaft, ContrAtom, Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, .ausgestrahlt, BUND, Campact, Robin Wood, X-tausendmal quer, Asse II-Koordinationskreis, WiderSetzen