Salzstock

Gas am Salzstock?

Auf der DDR-Seite des Salzstockes wurden Gasvorkommen im Salzstock Gorleben-Rambow war man 1969 bei Bohrungen auf Gas gestossen, berichtet „Radio ffn“. Austretende Gase waren für einige Unglücksfälle verantwortlich. Dem Interministeriellen Arbeitskreis (IMAK), der mit der Wahl des Standortes für ein nukleares Endlager befasst war, war das schon im Jahre 1976 bekannt. Sagt der Historiker Anselm Tiggemann vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben. Trotzdem wurde der Salzstock Gorleben ein Jahr später als möglicher Standort für ein Atommüll-Endlager benannt und den Gasvorkommen nicht weiter nachgegangen. Der Preussag AG und der Brigitta Elwerath wurden wurden allerdings Probebohrungen nach neuen Gasfelder aufzuschließen, im Raum Gorleben untersagt.