Salzstock
Gas am Salzstock?
04.Okt.2010
Auf der DDR-Seite des Salzstockes wurden Gasvorkommen
im Salzstock Gorleben-Rambow war man 1969 bei
Bohrungen auf Gas gestossen, berichtet „Radio
ffn“. Austretende Gase waren für einige
Unglücksfälle verantwortlich. Dem Interministeriellen
Arbeitskreis (IMAK), der mit der Wahl des Standortes
für ein nukleares Endlager befasst war, war das schon
im Jahre 1976 bekannt. Sagt der Historiker Anselm
Tiggemann vor dem Parlamentarischen
Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben. Trotzdem wurde
der Salzstock Gorleben ein Jahr später als möglicher
Standort für ein Atommüll-Endlager benannt und den
Gasvorkommen nicht weiter nachgegangen. Der Preussag
AG und der Brigitta Elwerath wurden wurden allerdings
Probebohrungen nach neuen Gasfelder aufzuschließen,
im Raum Gorleben untersagt.
